Aufbewahrungsort Innsbruck, Bibl. des Servitenklosters, Ms. I b 46
[früher Hs. litt. A. Nr. 35]
Codex 154 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt Lat.-dt. Sammelhs. (Schulhs.?), vor allem Erzählungen (Exempla) und Sprüche, darunter

Bl. 144r-152r Freidank-Exzerpt in 3 Teilen,

Teil 1 (Bl. 144r) unter der Überschrift Fridangs sprüch von Bösen zungen [Zusatz von Bösen zungen nachträglich angefügt],

Teil 2 (Bl. 144v-148r) unter der Überschrift Fridangs sprüch,

Teil 3 (Bl. 148v-152r) unter der Überschrift Fridang mit Titelspruch 1,1-4 (Autornennung),

insgesamt 835 Verse (Bestand und Anordnung bei Schatz verzeichnet)
Blattgröße 310 x 220 mm
Schriftraum ca. 245 x 192 mm
Spaltenzahl 2
Zeilenzahl 20-37
Versgestaltung Verse abgesetzt
Entstehungszeit um 1450/1452 (Wasserzeichenbefund, siehe manuscripta.at)
Schreibsprache alem. (Schatz S. 130: "Gegend am Bodensee")
Literatur
  • Joseph Schatz, Eine neue Innsbrucker Freidankhandschrift, in: Zeitschrift des Ferdinandeums für Tirol und Vorarlberg, Dritte Folge 41 (1897), S. 111-130, 111-130 [mit Abdruck der Verse, die in den Ausgaben von Grimm und Bezzenberger fehlen]. [online]
  • Berndt Jäger, "Durch reimen gute lere geben". Untersuchungen zu Überlieferung und Rezeption Freidanks im Spätmittelalter (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 238), Göppingen 1978, S. 204, 277.
  • manuscripta.at - Mittelalterliche Handschriften in österreichischen Bibliotheken. [online]
  • Handschriftencensus / Marburger Repertorium deutschsprachiger Handschriften des 13. und 14. Jahrhunderts [online]
Ergänzender Hinweis In der Bibliothek des Servitenklosters liegt eine handschriftliche Beschreibung des Manuskripts vor.
Mai 2017