Aufbewahrungsort München, Staatsbibl., Cgm 523
Codex 296 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt [Autoritätenfreidank-Hs. Mü]

Sammlung dt. geistlicher Texte, u. a. Historienbibel, Thomas Peuntner, Mönch von Heilsbronn, Johannes von Indersdorf, 'Seelenwurzgarten' sowie eine Autoritäten-Sammlung (Bl. 126r-128r), darin

Bl. 126vb-127ra: Freidank Grimm/Bezzenberger 1,7-10

Bl. 127rb: Aristoteles zugeschrieben ein Vierzeiler, der in der sonstigen Überlieferung teilweise auch Freidank zugeschrieben wird [FRA 3(a)], sowie Freidank zugeschrieben ein Vierzeiler [FRA 2(a)]

Bl. 127va: Jeronimus zugeschrieben ein Vierzeiler, der in der sonstigen Überlieferung teilweise auch Freidank zugeschrieben wird [FRA 4(a.3)]

Bl. 128rb: Jeronimus zugeschrieben ein Vierzeiler, der in der sonstigen Überlieferung teilweise auch Freidank zugeschrieben wird [FRA 5(a)]

Bl.126rb-128rb: 40 Freidank-Verse, die anderen Autoritäten zugeschrieben werden [s. gesonderte Aufstellung]
Blattgröße 310 x 210 mm
Schriftraum 210-235 x 130-142 mm
Spaltenzahl 2 (Bl. 204 u. 209: 1)
Zeilenzahl 28-50 (Bl. 126r-128r: 42-45)
Versgestaltung Verse nicht abgesetzt
Besonderheiten Scheibernennung: Ulrich Joergmair (Bl. 294vb)
Entstehungszeit 1471 (Bl. 294vb)
Schreibsprache ostschwäb.
Abbildung Kat. dtspr. ill. Hss. Abb. 43 [= Bl. 81r]
Literatur
  • Franz Pfeiffer, Über Bernhard Freidank, in: Germania 2 (1857), S. 129-163, hier S. 140-144 (Abdruck). [online]
  • Berndt Jäger, "Durch reimen gute lere geben". Untersuchungen zu Überlieferung und Rezeption Freidanks im Spätmittelalter (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 238), Göppingen 1978, S. 48, 71f., 176f., 224.
  • Karin Schneider, Die deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Cgm 501-690 (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis V,4), Wiesbaden 1978, S. 56-66. [online]
  • Klaus Grubmüller, Freidank, in: Kleinstformen der Literatur, hg. von Walter Haug und Burghart Wachinger (Fortuna vitrea 14), Tübingen 1994, S. 38-55, hier S. 46-48.
  • Ines Heiser, Autorität Freidank. Studien zur Rezeption eines Spruchdichters im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit (Hermaea N.F. 110), Tübingen 2006, S. 39, 54 [Edition FRA 2a], 55f. [Edition FRA 3a], 58 [Edition FRA 4a.3], 58f. [Edition FRA 5a].
  • Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, begonnen von Hella Frühmorgen-Voss, fortgeführt von Norbert H. Ott zusammen mit Ulrike Bodemann, Bd. 7,1/2 (Historienbibeln, von Ulrike Bodemann), München 2008, S. 153f. (Nr. 59.9.2) und Abb. 43. [online]
  • Repertorium der mittelalterlichen Autoritäten (mhd. und mnd.) [mit Transkription]. [online]
  • Handschriftencensus / Marburger Repertorium deutschsprachiger Handschriften des 13. und 14. Jahrhunderts [online]
Archivbeschreibung Hans Moser (1930) 18 Bll.
August 2018