Aufbewahrungsort Meiningen, Herzogl. öffentl. Bibl., Hs. 94 [verschollen]
Codex 184 Bll.
Beschreibstoff Papier
Inhalt 'Schwabenspiegel' sowie

Bl. 143r-183v: Freidank (Grimm2 R = Bezzenberger Nr. 18),
Corpus-Überlieferung mit Überschrift und Titelspruch 1,1-4 (Autornennung)
ca. 2000 Verse
Blattgröße 297 x 211 mm
Schriftraum 195 x 135 mm
Spaltenzahl Bl. 143r-183v: 1
Zeilenzahl 24-32
Versgestaltung Freidank: Verse abgesetzt
Entstehungszeit 15. Jh. (Thiele [Archivbeschreibung] Bl. 1)
Schreibsprache rheinfränk. (Thiele [Archivbeschreibung] Bl. 3)
Literatur
  • Wilhelm Grimm (Hg.), Freidank, 2. Ausgabe, Göttingen 1860, S. VIIf. [online]
  • Heinrich Ernst Bezzenberger (Hg.), Frîdankes Bescheidenheit, Halle 1872 (Nachdruck Aalen 1962), S. 50. [online]
  • Berndt Jäger, "Durch reimen gute lere geben". Untersuchungen zu Überlieferung und Rezeption Freidanks im Spätmittelalter (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 238), Göppingen 1978, S. 273.
  • Ulrich-Dieter Oppitz, Deutsche Rechtsbücher des Mittelalters, Bd. II: Beschreibung der Handschriften, Köln/Wien 1990, S. 675.
  • Davide Bertagnolli, Freidank. Die Sprüche über Rom und den Papst (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 775), Göppingen 2013, S. 230.
  • Handschriftencensus / Marburger Repertorium deutschsprachiger Handschriften des 13. und 14. Jahrhunderts [online]
Archivbeschreibung [Gerhard] Thiele (1938) 13 Bll.
Ergänzender Hinweis Im Grimm-Nachlaß der Staatsbibl. Berlin (Nachl. Grimm 1616) befindet sich ein Brief von Karl Schöppach, der eine Übersicht des Freidank-Eintrags mit Kapitelüberschriften und die Abschrift einiger Verse sowie eine Durchzeichnung von Bl. 8v-9r der Hs. enthält.
November 2015