Aufbewahrungsort Basel, Universitätsbibl., Cod. F VI 20
Codex 158 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt lat.-dt. Sammelhs. mit Texten artist. Inhalts sowie prakt. Anweisungen und Lebensregeln, darin in der Umgebung lat. Spruchdichtung (z.T. mit dt. Übersetzung)

Bl. 129ra-136vb: Freidank
Exzerpt mit Autornennung, lat.-dt., zweispaltig (1. Spalte lat., 2. Spalte dt.), ca. 701 lat. und 706 dt. Verse
Blattgröße 210 x 135 mm
Schriftraum ca. 190 x 120 mm
Spaltenzahl 2
Zeilenzahl 46-50
Versgestaltung Verse abgesetzt
Besonderheiten Nennung des Schreibers und Besitzers Albert Löffler (s.u. Ergänzender Hinweis): per me alberchtum loeffler de Rinfelden studentem heidelbergensem (Bl. 142r)
Entstehungszeit 1438 (Bl. 142r), 1439 (Bl. 142r, 149v)
Schreibsprache alem.
Schreibort Heidelberg (Studienort Löfflers: s.o. Besonderheiten und u. Ergänzender Hinweis)
Literatur
  • Philipp Schmidt, Die Bibliothek des ehemaligen Dominikanerklosters in Basel, in: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde 18 (1919), S. 160-254, hier S. 241 (Nr. 478).
  • Beat Matthias von Scarpatetti, Katalog der datierten Handschriften in der Schweiz in lateinischer Schrift vom Anfang des Mittelalters bis 1550, Bd. 1: Die Handschriften der Bibliotheken von Aarau, Appenzell und Basel, Text- und Abbildungsband, Dietikon-Zürich 1977, A: S. 197f.
  • Berndt Jäger, "Durch reimen gute lere geben". Untersuchungen zu Überlieferung und Rezeption Freidanks im Spätmittelalter (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 238), Göppingen 1978, S. 40, 55, 94f., 128, 200, 206, 216, 219.
  • Handschriftencensus / Marburger Repertorium deutschsprachiger Handschriften des 13. und 14. Jahrhunderts [online]
Archivbeschreibung C. Roth (1910) 8 Bll.
Ergänzender Hinweis Die Hs. stammt wie Basel, Universitätsbibl., Cod. F VIII 16, von der Hand und aus dem Besitz des späteren Basler Dominikaners Albert Löffler aus Rheinfelden (geb. 1416 od. 1417; gest. 1462; Prior in Basel seit 1455?).
September 2009