Aufbewahrungsort Tübingen, Universitätsbibl., Cod. Mc 176
Codex noch 215 Blätter (dazu zwei eingebundene Drucke, Bll. 194-241)
Beschreibstoff Papier
Inhalt lat.-dt. Sammelhs. vorwiegend theol. und rhet. Inhalts aus universitärem Umfeld (u. a. 'Ars memorandi'; 'Ars praedicandi'; 'Rhetorica de stilo gravi'; Johannes Gerson; Johannes Heynlin von Stein; dt. Lehrgedicht 'Von den syben fryen kúnsten'), auf dem letzten Bl. 261r und dem hinteren Spiegel von späterer Hand nachgetragen dt. Sprüche, darunter

Bl. 261r: Freidank Grimm/Bezzenberger 91,14-17; 22,12-15
Blattgröße 210 x 155 mm
Schriftraum 130-170 x 90-110 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl 28-37
Versgestaltung Verse nicht abgesetzt
Besonderheiten Schreibernennung: G. K. scripsit (Bl. 180r)
Entstehungszeit Grundstock 1477 (Bl. 69v), die nachgetragenen Sprüche mit Freidank wohl aus den achtziger Jahren des 15. Jh.s (Gerd Brinkhus brieflich)
Schreibsprache schwäb.
Schreibort Grundstock Ettlingenweier (Kreis Karlsruhe), die nachgetragenen Sprüche mit Freidank wohl Augustiner-Kloster Tübingen (Gerd Brinkhus brieflich)
Literatur
  • Franz Joseph Mone, Freidank, in: Anzeiger für Kunde der teutschen Vorzeit 5 (1836), Sp. 423-427, hier. 426f. [mit Abdruck der Freidank-Verse 91,14-17 nach der Hs.]. [online]
  • Berndt Jäger, "Durch reimen gute lere geben". Untersuchungen zu Überlieferung und Rezeption Freidanks im Spätmittelalter (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 238), Göppingen 1978, S. 50, 99, 104, 177f., 186, 192 (Anm. 97), 229, 232.
  • Gerd Brinkhus und Arno Mentzel-Reuters, Die lateinischen Handschriften der Universitätsbibliothek Tübingen, Teil 2: Signaturen Mc 151 bis Mc 379 sowie die lateinischen Handschriften bis 1600 aus den Signaturengruppen Mh, Mk und aus dem Druckschriftenbestand (Handschriftenkataloge der Universitätsbibliothek Tübingen 1,2), Wiesbaden 2001, S. 91-96. [online]
  • Handschriftencensus / Marburger Repertorium deutschsprachiger Handschriften des 13. und 14. Jahrhunderts [online]
September 2010