Aufbewahrungsort Jena, Universitäts- und Landesbibl., Ms. Prov. q. 86
Codex noch 74 Blätter
Beschreibstoff Papier
Inhalt [Freidankpredigten XII]

Teil eines Predigthandbuchs (Autograph?) des Jenaer Dominikaners Johannes Weltz de Kunstadt (Burgkunstadt bei Bamberg), lat. mit dt. Einsprengseln, darunter
Freidank-Spruch:

Bl. 53v:
dicit freidanck wa der wolff zu eynen hirten wirdt
do seyn die schaff dar vor irrt

(= Freidank Grimm/Bezzenberger 137, 11f.)
Blattgröße 210 x 160 mm
Schriftraum 155-205 x 115-150 mm
Spaltenzahl 1
Zeilenzahl Bl. 53v: 43
Versgestaltung Verse nicht abgesetzt
Entstehungszeit um 1500
Schreibsprache bair.
Schreibort Dominikanerkloster Jena
Abbildung Farbabb. im Internet mit freundlicher Genehmigung der Universitäts- und Landesbibl. Jena: Ms. Prov. q. 86, Bl. 53v
(https://www.uni-jena.de/thulb)
Literatur
  • Ines Heiser, Autorität Freidank. Studien zur Rezeption eines Spruchdichters im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit (Hermaea N.F. 110), Tübingen 2006, S. 188.
  • Bettina Klein-Ilbeck und Joachim Ott unter Mitarbeit von Gerhardt Powitz und Bernhard Tönnies, Die Handschriften der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena, Bd. 2: Die mittelalterlichen lateinischen Handschriften der Signaturreihen außerhalb der Electoralis-Gruppe, Wiesbaden 2009, S. 299-302.
  • Agata Mazurek, Sprichwort im Predigtkontext. Untersuchungen zu lateinischen Prothemata-Sammlungen des 15. Jahrhunderts mit deutschen Sprichwörtern. Mit einer Edition (MTU 142), Berlin/Boston 2014, S. 66f.
  • Handschriftencensus / Marburger Repertorium deutschsprachiger Handschriften des 13. und 14. Jahrhunderts [online]
Januar 2018